Glaronia schlägt Luzern erneut knapp

23. Januar 2017

Wie am Vorwochenende geben die Glarner Volleyballerinnen eine 2:0-Führung ab, doch diesmal setzen sie sich im Tie-Break durch.

Der Start der Partie lief nicht nach dem Geschmack von Trainer Küng, denn ohne Captain de Azevedo Camargo und ohne Hauri vermochten die Glarnerinnen nicht so ganz zu überzeugen. Beim Stand von 21:17 für Luzern kam Aebli ins Spiel, um den Block zu verstärken. Dies brachte die Wende, aber zum Satzgewinn brauchte es auch noch eine sehr solide Serviceserie von Kamer.

Im zweiten Satz bot Glaronia eine schnörkellose Leistung: Rroco spielte stark auf, Rusterholz und Lenzinger punkteten erfolgreich und entlasteten damit Marjanovic.

Glaronia führte mit 2:0 Sätzen und Luzern-Trainer Jarotta reagierte: Er ersetzte seine Tochter, die Passeuse, durch Baur. Auf der Glarner Netzseite wurde Aebli geschont, und die neue Konstellation führte dazu, dass Luzern immer stärker aufspielen konnte. Die Innerschweizerinnen profitierten auch von Glarner Annahmefehlern und von immer wieder auftretenden Patzern. Im vierten Satz kam Glaronia zwar langsam zurück, musste aber trotzdem ins Tiebreak. Jetzt hatte Glaronia von Beginn weg die Nase leicht vorn, und schliesslich war ein weiterer Sieg Tatsache.

Volleyball Frauen NLB:

FC Luzern II – VBC Glaronia 2:3 (24:26, 21:25, 25:18, 25:21, 10:15) Halle: Doppelturnhalle Säli Luzern – Zuschauer: 60 Spieldauer: 100 Min. – Schiedsrichter: V. Da Conceicao, S. Budinsky

VBC Glaronia: Rroco, Aebli. Feusi, Marjanovic, Kamer, Schnyder, Nicoli, Cetojevic, Rusterholz, Lenzinger, Ludwig. Coach:  P. Küng

FC Luzern: Jarotta, Egli, Krummenacher, Hodel, Gehrig, Marxer, Huez, Andersen, Baumann, Schoch, Baur.  Coach: D. Jarotta

Bemerkungen: Glaronia ohne de Azevedo Camargo (verletzt) und ohne Hauri (krank)


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