Glaronia beendet die Saison mit einer Niederlage in Therwil

26. März 2017

Den Glarner Volleyballerinnen gelingt es in Therwil nicht, die schwache Finalrunde mit einem versöhnlichen Abschluss vergessen zu lassen.

Die Glarner Volleyballerinnen traten ohne die im Ausland weilende Passeuse Rroco an, spielten aber auf den übrigen Positionen in ihrer Stammaufstellung. Gegen die starken Baslerinnen waren sie im ersten Satz jedoch chancenlos. Trainer Küng musste mit mehreren Auswechslungen reagieren, doch Glaronia fand nicht ins Spiel, und als sich Kamer am Fuss verletzte, mussten erneut Umstellungen vorgenommen werden.

Nach dem verpatzten Auftakt wechselte die wie immer zuverlässig spielende Marjanovic vom Mittelblock auf die Diagonalposition und Rusterholz spielte in der Mitte. Jetzt kamen auch die Annahmen präziser auf Passeuse Aebli und Glaronia war nun den Einheimischen ebenbürtig. Zum Satzgewinn reichte es allerdings noch nicht, doch dieser folgte im nächsten Spielabschnitt: Therwil nahm wohl die Partie etwas auf die leichte Schulter, und die nun mit weniger Fehler spielenden Glarnerinnen packten die Chance rückten auf 1:2 Sätze an Therwil heran.

Die Wende war dies allerdings nicht, denn in der Folge lief nicht mehr viel bei Glaronia: Von der Annahme über den Pass bis zum Angriff häuften sich die Fehler derart, dass Therwil leichtes Spiel hatte und die allerdings sehr lange Partie mit einem klaren Ergebnis abschliessen konnte.

Für das Team von Trainer Küng war dies der Abschluss einer schwierigen Finalrunde. Dass nun ein eigentlicher Exodus an Spielerinnen stattfindet, hat allerdings wenig damit zu tun. Die allermeisten ziehen aus beruflichen oder privaten Gründen weg oder kommen mit dem langen Anfahrtsweg ins Training nicht zurecht. Nachdem am letzten Heimspiel bereits Kamer und Nicoli verabschiedet wurden, gab es zum Saisonschluss auch Blumen für Hauri, Rusterholz und Ludwig – alle drei wohnen ab Sommer zu weit weg von Glarus. Libera Romina Schnyder, die als sehr junge Talentschülerin zu Glaronia gekommen ist und sich sehr entwickelt hat, wird ebenfalls eine neue Herausforderung suchen und strebt einen Platz in einem NLA-Team an.

Einmal mehr steht der volleyballfreie Sommer für Glaronia im Zeichen der Suche nach neuen Spielerinnen – kein einfaches Unterfangen, denn gerade für Studentinnen liegt Glarus nicht am Weg. Doch mit dieser Situation kennen sich die Glarner bestens aus.

Volleyball Frauen NLB Finalrunde:

VB Therwil – VBC Glaronia 3:1 (25:17, 25:22, 13:25, 25:20) Halle: 99er Halle Therwil – Zuschauer: 70 – Spieldauer: 91 Min. – Schiedsrichter: D. Tschudi, H. Spahni

Therwil: Nussbaumer, Vacilotto, Wallnöfer, Mathies, Kühner, Hug, Lüdin, Geiger, Salgado, Künzler, Bannwart. Coach: D. Imarik

Glaronia: de Azevedo Camargo, Marjanovic, Hauri, Kamer, Schnyder, Rusterholz, Aebli, Nicoli, Ludwig, Feusi. Coach: P. Küng

 

Bemerkungen: Glaronia ohne Rroco (Ausland), Lenzinger (verletzt). Kamer scheidet verletzt aus.


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