Glaronia unterliegt Therwiler Routiniers

19. Februar 2018

Bei den Glarner Volleyballerinnen kommt die verletzte Passeuse Rroco nicht zum Einsatz – sie bieten trotzdem eine gute Leistung, aber punkten nicht.

 

Bereits im Abschlusstraining am Freitagabend hatten sich die Probleme abzeichnet. Passeuse Rroco konnte aufgrund einer leichten Verletzung nicht richtig mittrainieren. Der Vorhaben von Spielertrainerin de Azevedo Camargo, wieder mit Aebli als Mittelblocker zu spielen, musste daher begraben werden und die Vorbereitungen dafür waren für die Katz. Die Devise war nun Anahita Aebli auf den Pass und Juniorin Duss erstmals in der NLB in die Mitte.

Von Aebli weiss man, dass sie jede Position spielen kann – grösser war die Herausforderung für Duss. Sie löste diese Aufgabe brillant, ebenso wie auch Sacher und Zwanenburg gut spielten. Libera war für einmal Lenzinger, die ebenfalls überzeugte. Wie ist es möglich, trotzdem zu verlieren, wenn alle mindestens gut oder sogar sehr gut spielen?

Gegen ein eingespieltes Team wie Therwil mit einer Zuspielerin mit NLA-Erfahrung kann man nur schwer bestehen, wenn man derart neu zusammengesetzt auf dem Feld steht. De Azevedo Camargo hatte in dieser Situation absolut keine andere Wahl, und dass es ihr gelingt, trotz widriger Umstände die Motivation in ihrem Team immer hochzuhalten, verdient Respekt. Der erneute und überraschende Ausfall von Rroco war nur einer von vielen Rückschlägen. Wenn dann drei Juniorinnen Duss, Zwanenburg und Sacher zusammen am Netz sind und Glaronia nicht abfällt, ist dies das Verdienst der Spielertrainerin.

Trotzdem, neben guten Leistungen braucht Glaronia dringend Punkte, und die Luft wird immer dünner. Neues Ziel ist nun, die letzten beiden Plätze hinter sich zu lassen, die zu einem Direktabstieg führen.

 

Volleyball Frauen NLB Qualifikation:

VB Therwil – VBC Glaronia 3:0 (25:19, 25:22, 25:20) Halle: 99er Sporthalle Therwil – Zuschauer: 60 – Spieldauer: 70 Min. – Schiedsrichter: M. Hutmacher, Y. Maddalena

Therwil: Buscemi, Vacilotto, Matthies, Wallnöfer, Kühner, Hug, Gysin, Lüdin, Geiger, Bannwart. Coach: C. Siebenhaar

Glaronia: de Azevedo Camargo, Rroco, Nikolovska, Lenzinger, Aebli, Sacher, Zwanenburg, Duss. Coach: B. van der Helm

 

Bemerkungen: Glaronia ohne Marxer und Lengacher.


Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.