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Glaronia in Rücklage

Die leicht angeschlagenen Glarnerinnen müssen sich einem starken Volley Luzern beugen und verlieren überraschend die erste Finalpartie.


Siegesserie geht zu Ende

Seit dem 26. November des letzten Jahres konnten die Glarner Volleyballerinnen in dreizehn Meisterschaftspartien nicht mehr geschlagen werden – eine unglaubliche Erfolgsserie und Glaronia schienn übermächtig. Nun hat das junge Team aus Luzern diesen Mythos zerstört und Glaronia muss sich erst wieder an den bitteren Geschmack von Niederlagen gewöhnen.


War Glaronia nicht gut genug vorbereitet?

Glaronias Trainer Filip Brzeziński weist dies zurück: «Unser Gegner hat eine ausserordentliche Leistung gezeigt, und ich habe grossen Respekt vor den Luzernerinnen. Wir hatten in den letzten Tagen einige Probleme, über die ich aber lieber nicht sprechen möchte. Jetzt müssen wir uns auf die nächste Partie fokussieren. Am Mittwochabend brauchen wir unsere Fans ganz dringend, ich hoffe auf grosse Unterstützung.»


Luzern hat die Nase vorn

Die jungen Innerschweizerinnen, die im Halbfinale Köniz bezwungen und sich am Vorwochenende gleich auch noch fürs «Final Four»-Turnier der U23-Meisterschaft qualifiziert hatten, spielten unbeschwert auf, blockten die Glarner Angriffe im Laufe des Spiels immer besser und überzeugten in der Defensive. Es kommt selten vor, dass die Aktionen von Ewelina Brzezińska im Spiel verteidigt werden können, doch Luzern gelang dieses Kunstststück immer wieder.


Glaronia zu selbstsicher?

Die Gäste aus dem Glarnerland brachten den ersten Satz hinter sich, indem sie jeweils zwei oder drei Punkte hinter Luzern herhinkten, ohne dass man eine Reaktion gespürt hätte. Ihre grosse Erfahrung gab ihnen wohl die Zuversicht, die Partie schon noch drehen zu können, doch das sollte nicht gelingen. Nach dem kalten Start und dem Verlust des ersten Satzes spielte Glaronia in derselben Aufstellung weiter und muss sich den Vorwurf gefallen lassen, nicht reagiert zu haben – weder die Spielerinnen, noch die Coaches.


Ungewöhnliche Fehlerquote

Dass sowohl Ewelina Brzezińska als auch Ivana Bulajic immer wieder am Block scheiterten, war ein ungewohntes Bild. Deutlich besser lief es den Mittelblockerinnen, die aber alleine kein Spiel entscheiden können. Lichtblick bei Glaronia war einzig Soley Schoop: Die Juniorin kam im dritten Satz bei einem 5:10-Rückstand für Captain Tina Lenzinger ins Spiel und glänzte mit einer Serviceserice, die Glaronia die 11:10-Führung brachte. Jetzt lagen die Teams wieder gleich auf, doch am Ende waren es genau die erfahrenen Glarnerinnen, deren Nerven im entscheidenden Moment versagten.


Neuer Tag, neues Glück

Für die Partie vom Mittwochabend hat Glaronias Trainer einiges vor: «Wir müssen unser Annahme verbessern und im Sideout-Spiel unsere Stärke zurückgewinnen. Um NLB-Meister zu werden, braucht es zwei Siege. Wir liegen einen Punkt zurück, doch es ist noch alles offen.»


Volley Luzern - VBC Glaronia 3:0 (25:21, 25:22, 26:24) Halle: Doppelturnhalle Säli Luzern – Zuschauer: 120 – Spieldauer: 73 Min. - Schiedsrichter: M. Stadler, Ch. Siegrist.

Luzern: Erni, Garovi, Giroud, Stofer, Wigger, Schepers, Bachmann, Morandi, Nussbaumer, Vazquez, Krummenacher. Coach: P. Joller, J.Stähle.

Glaronia: Mandelbaum, Lenzinger, Reiser, Bulajic, Brzezińska, Werfeli, Reuther, Cembranos, Schädler, Schoop, Salvati, Zweifel. Coach: F. Brzeziński, K. Aebli.


Bemerkungen: Glaronia ohne Coluccello (verletzt)


Volleyball NLB Frauen Playoff Finale:

VBC Glaronia - Volley Luzern: Mittwoch, 22. März 2023 um 20.00 Uhr Kantonsschule Glarus


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