Nach drei Siegen in Folge holt sich Glaronia gegen Bellinzona einen weiteren Punkt, auch wenn man sich mehr erhofft hatte. Doch die Partie hielt, was sie versprach - Intensität, Länge und Dramatik entsprachen einem direkten Kampf um den zehnten Tabellenrang. Starker Start in neuer Formation Im ersten Satz setzte Glaronia die taktischen Vorgaben hervorragend um. Das Block-Abwehr-System funktionierte zuverlässig, und auch in schwierigen Phasen behielt das Team die Kontrolle.
Die Glarner Volleyballerinnen holen sich drei wertvolle Punkte und zeigen mehr, als man von ihnen erwarten konnte. Glaronia begann mit Bianca Vogel anstelle der kranken Chelsea Simmons. Alles deutete auf eine schwierige Situation hin, denn das Team wird zur Zeit von Grippe und Verletzungen gebremst, doch Trainer Evelyn Hösli lässt sich nicht beirren: «Natürlich habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich reagieren könnte. Deshalb habe ich auch Anahita Aebli aus der zweiten Manns
Trainerin Evelyn Hösli schickte ihr Team in der siegreichen Aufstellung vom letzten Wochenende aufs Feld und verzichtete zunächst auf Neuzugang Jana Šimanicová. Der Entscheid war nachvollziehbar - das Resultat allerdings ein Desaster: Einmal mehr flogen die Bälle in der Annahme überall hin, nur nicht zu Passeuse Chelsea Simmons. Die Genferinnen spürten, dass Glaronia in dieser Verfassung zu packen war, erhöhten den Servicedruck und spielten sich in einen Flow, der den Gästen