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Glaronia zahlt lehrgeld


Die Partie gegen Cheseaux endet mit einer deutlichen Niederlage für die enttäuschenden Glarnerinnen.


Akzeptabler Start

Zwar tat sich das Team von Trainer Filip Brzeziński von Anfang an schwer mit den aggressiven Aufschlägen der Einheimischen, die viel riskierten und oft erfolgreich waren. Die Glarner Annahme leistete sich zuviele Fehler, doch mit einigen gelungenen Angriffsaktionen, vor allem über Daria Szczyrba, hielt sich Raiffeisen Volley Glaronia im Spiel. Beim Stand von 22:22 nahm Cheseaux-Trainerin Laura Girolami ihre erste Auszeit. Es folgte eine weitere schlechte Glarner Annahme, die übers Netz ging und Lauren Harrison erlaubte, direkt zu punkten. Dass sie dabei das Netz nach unten zog, übersahen die Schiedsrichter und in Kürze war die Chance auf einen Glarner Satzgewinn vertan.


Schwacher Glarner Block

Die beiden Teams zeigten immer wieder spannende Aktionen mit langen Rallyes, doch am Ende setzte sich meistens Cheseaux durch. Während Glaronia gegen den Waadtländer Block anrannte und oft kein Rezept fand, demonstrierte Cheseaux Top-Scorerin Harrison, wie man erfolgreich punktet – sie war höchst selten zu bremsen, auch nicht durch diejenigen Glarnerinnen, die üblicherweise guten Leistungen am Block zeigen. Bei Glaronia kam nun Nadja Djuric für Mariah Mandelbaum ins Spiel, wohl auch in der Hoffnung, damit den Block zu verbessern. Viel änderte sich jedoch nicht.


Keine Wende nach der Zehnminutenpause

Der erste Spielabschnitt war noch einigermassen ausgeglichen gewesen, im zweiten waren die Glarnerinnen chancenlos und die lange Pause liess mindestens eine kleine Hoffnung auf eine Wende aufkommen. Doch Glaronias Annahme zeigte weiterhin dieselben Schwächen und wirkte mutlos und beinahe geschockt. Man hatte sich gegen Cheseaux guten Chancen mindestens auf einen Teilerfolg ausgerechnet und nun kam diese negative Überraschung. Die schlechten Resultate der Waadtländerinnen in den beiden ersten Partien täuschen wohl etwas über die effektive Leistungsfähigkeit diese Teams.


Frühzeitige Entscheidung

Cheseaux konnte sich nun sogar leisten, für einige Momente auf die Topscorerin zu verzichten, war dann zwar deutlich schwächer, aber hielt den Vorsprung. Glaronia zeigte immerhin noch ein paar schöne Aktionen, doch an einen Satzgewinn war nicht zu denken. Die starken Waadtländerinnen zeigten Glaronia, dass Neulinge in der NLA hartes Brot essen müssen. Dementsprechend gross war die Enttäuschung auf Glarner Seite. Trainer Filip Brzeziński blickte etwas besorgt auf die Partie vom Mittwoch: «Uns bleibt nur ganz wenig Zeit. Um die Physis mache ich mir keine Sorgen, aber ich frage mich, ob wir es schaffen, bis Mittwoch wieder einen klaren Kopf zu haben.»


VBC Cheseaux – Raiffeisen Volley Glaronia 3:0 (25:22, 25:15, 25:18) – Salle derrière la ville, Cheseaux - 250 Zuschauer – Spieldauer: 73 Min. - Schiedsrichter: M. Milos, P. Enkerli

Cheseaux: Oseghale, Rackel, Freymond, Monge, Waeber, Hanon, L. Casto, Hämmerli, D. Casto, Harrison, Zurlinden, Kostadinova. Coach: L. Girolami, A. Petiot.

Raiffeisen Volley Glaronia: Mandelbaum, Brzezińska, Werfeli, Bulajic, Szczyrba, Mazzoleni, Schnyder, Djuric, Cembranos, Wirz, Egger, Reuther. Coach: F. Brzeziński.

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