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Wichtiges 3:0: Glaronia lässt Luzern keine Chance

  • vor 3 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Im Kampf um den Ligaerhalt sichern sich die Glarner Volleyballerinnen nun einen Vorsprung, der nur noch theoretisch einzuholen ist.

 

Wach trotz verspätetem Start

Raiffeisen Volley Glaronia liess im Heimspiel gegen Volley Luzern keine Zweifel aufkommen und dominierte die Partie vom Anfang bis zum Ende. Der Anpfiff verzögerte sich wegen eines vorangegangenen Spiels, doch die Glarnerinnen waren sofort auf Temperatur: druckvolle Services, klare Absprachen in der Verteidigung und ein konzentrierter erster Satz. Luzern kam kaum zu einfachen Punkten, weil Glaronia mit Tina Krättli die Annahme stabil hielt und die Gegenangriffe schnell auslöste.

 

Coluccello: «Gar nicht nervös»

Neben der beeindruckenden Ivana Bulajic musste auch Natalia Coluccello, die als Mittelblockerin durchspielte, ihre Hausaufgaben machen. Von Nervosität keine Spur: «Ich war eigentlich gar nicht nervös und hatte schon auf dem Weg zum Spiel ein gutes Gefühl. Und es hat sehr Spass gemacht, weil auf dem Spielfeld eine super Stimmung war.» Besonders in den engen Phasen war ihre Präsenz spürbar – Auf ihren Service war Verlass und am Block spielte sie aufmerksam. Ob sie stolz sei? «Ja, ich bin froh, dass ich etwas zum Team beitragen konnte.»

 

Unbekannter Gegner, klare Ansage

Luzern trat mit neuen Spielerinnen an, was die Vorbereitung erschwerte. «Wir wussten schon vorher, dass sie neue Spielerinnen hatten, was vielleicht ein wenig eine Unsicherheit ausgelöst hat», sagte Coluccello, Eigengewächs des VBC Glaronia. «Wir kannten ihre bevorzugten Richtungen im Angriff nicht, um den Block anzupassen.» In solchen Momenten hilft nur ein klarer Plan: «Evelyn (Hösli) hat gesagt, wir sollen uns auf uns selbst konzentrieren und das hat super geklappt.» Auch Elina Heer gab zu: Zu Beginn sei sie wegen der Bedeutung des Matches nervös gewesen, «jedoch legte sich meine Nervosität schnell wieder, als wir zu spielen begannen». Dies zeigte sich dann, denn du Juniorin lieferte eine brillante Leistung.

 

Druck am Service, Variabilität im Angriff

Im zweiten Satz wurde es kurzzeitig zäh, doch Glaronia blieb geduldig, gewann die längeren Ballwechsel und setzte sich im Finish ab. Den Unterschied machte am Ende die Mischung aus Risiko und Disziplin: «Wir haben unnötige Fehler gut vermieden - wir haben diesmal wenig Punkte beim Service verloren», betonte Coluccello. Offensiv profitierte Glaronia von vielen Optionen: «Ivi (Ivana Bulajic) hatte viele Möglichkeiten, wichtige Punkte zu machen, und die Aussen/Dia haben sehr abwechslungsreich gespielt.» Ivana Bulajic bestätigte: Die Nervosität sei vor dem Match da gewesen, «aber sobald ich auf dem Feld stand, war ich komplett bereit». Dank starker Verteidigung und präziser Annahme habe sie am Netz aggressiv bleiben können – «am wichtigsten war es aber wirklich eine Teamleistung». Ein Sonderlob gab es ebenfalls: Bulajic erwähnte, Elina Heer sei «von Spiel zu Spiel» sehr stark. In 68 Minuten war die Aufgabe erledigt und der Ligaerhalt praktisch in der Tasche.

Matchtelegramm

Raiffeisen Volley Glaronia – Volley Luzern 3:0 (25:17, 25:20, 25:19). – Kantonsschule Glarus – Schiedsrichter: M. Müller/S. Cejka – Spieldauer: 68 Minuten.

Glaronia: Leskinoviča, Ramadani, Heer, Šimanicová, Kololli, Coluccello, Simmons, Bulajić, Vogel, Schoop; Liberas: Krättli, Schifferle. Coach: E. Hösli.

Luzern: Wetzstein, Wirz, Röösli, Zemp, Steiner (F.), Beeler, Wigger, Smilijkovic, Steiner (A.), Schweigmann; Liberas: Böbner, Lustenberger. Coach: F. Carrasco Soares





Natalia Coluccello (8) stoppt ihr Gegenüber Annina Steiner (14).  (Foto Peter Aebli)




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