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Glaronia fordert den Vizemeister

Die Glarner Volleyballerinnen verpassen einen Teilerfolg nur ganz knapp.


Klare Fortschritte bei den Glarnerinnen

Im Vergleich zum Samstag in Cheseaux gefiel der Auftritt von Raiffeisen Volley Glaronia vor eigenem Publikum deutlich besser: Die Annahme machte einen stabileren Eindruck und die Glarnerinnen fühlten sich in der eigenen Halle offenbar wohl. Diagonalangreiferin Ivana Bulajic hatte sich trotz der kurzen Vorbereitungszeit mit intensivem Videostudium auf die Partie vorbereitet: «Auf den ersten Blick denkt man, Düdingen sei eine dominikanische Mannschaft. Sie spielen schnell, springen hoch.» Auf den zweiten Blick ist es aber keineswegs nur die Topscorerin Nada Meawad, die bei Düdingen punktet, sondern auch Sarina Wieland – sie kam 2018 von Fribourg zu Düdingen – ist eine beeindruckende Leistungsträgerin und liefert fast gleich viele Punkte wie Meawad.


Glarnerinnen steigern sich

Im ersten Umgang war die Hierarchie noch klar: Hier das freiburgische Profiteam, da der Herausforderer aus dem Glarnerland. Im zweiten Satz sah es dann aber nicht mehr so aus.

Die beiden Polinnen Ewelina Brzezińska und Mobiliar-Topscorerin Daria Szczyrba, die zu Spielbeginn ihr neues Shirt von Celine Gallati und Fredy Rohr entgegennehmen durfte, hielten nun dagegen und bezwangen den Düdinger Block immer öfters. Ivana Bulajic trug ebenfalls das Ihre zur Punkteausbeute bei, auch ihre Leistung fiel besser aus als am Wochenende. Glaronia lag nun deutlich in Führung, so das Leo Portaleoni sein Team mit deutlichen Worten zur Ordnung rief, als er beim Spielstand von 14:19 die zweite Auszeit nahm.


Zum Satzende halten die Nerven nicht mit

Raiffeisen Volley Glaronia hätte den Satz gewinnen müssen, doch es gelang nicht, den Vorsprung zu verwalten. Zuviele Servicefehler brachten die Gäste wieder ins Spiel. Beim Ausgleich zu 24:24 Punkten kam Glaronia wieder zum Service und Filip Brzeziński brachte Juniorin Nadja Djuric auf den Service ins Spiel. Mindestens während der Saisonvorbereitung hat die zweite Passeuse solche Situationen immer kaltblütig ausgenutzt und auch das eine oder andere Ass gelandet. Im Ernstkampf scheint aber der Druck auf sie noch zu gross zu sein – sie setzte den Ball ins Netz, Düdingen ging in Führung, Glaronia konnte zwar noch zwei Satzbälle abwehren, musste dann aber den Satz abgeben.


Einheimische begeistern

Das Team um Captain Mariah Mandelbaum liess sich aber nicht entmutigen, machte nochmals Druck, während die Stammsechs von Düdingen nachlässig und durch den Glarner Angriff überrascht wurden. Es war ein Auf und Ab auf hohem Niveau, doch am Ende des Satzes hatte diesmal Glaronia die besseren Nerven. Dem Publikum gefiel die Leistung der Glarner Frauen offensichtlich und es machte begeistert mit. Glaronia setzte ein klares Zeichen, dass es in der NLA am richtigen Ort ist.


Volle Punkte an die Gäste

Auf der starken Leistung im dritten Satz konnte Glaronia dann leider doch nicht aufbauen. Es fehlte etwas die Konstanz und Ivana Bulajic resümierte: «Wir machen zuviele Eigenfehler, auch am Service und wir nutzen Gratisbälle zuwenig ist.» Düdingen hatte nach zwei knappen Niederlagen den ersten Saisonsieg in der Tasche und feierte diesen entsprechend. Glaronia kann durchaus eine positive Bilanz ziehen, auch wenn der verlorene zweite Satz noch etwas schmerzt.



Raiffeisen Volley Glaronia – FKB Power Cats Düdingen 1:3 (20:25, 25:27, 25:22, 15:25) – Kantonsschule Glarus - 220 Zuschauer – Spieldauer: 96 Min. - Schiedsrichter: C. Schemeth, A. Sikanjic.

FKB Power Cats Düdingen: Meawad, Gasser, Loosli, Flühmann, Rothenbühler, Da Silva Ferreira, Wieland, Gebhardt, Fayad, Koch, Portmann, Hasler. Coach: L. Portaleoni, A. Zaugg.

Raiffeisen Volley Glaronia: Mandelbaum, Brzezińska, Werfeli, Bulajic, Szczyrba, Mazzoleni, Schnyder, Djuric, Cembranos, Wirz, Egger, Reuther, Schädler. Coach: F. Brzeziński, G. Aebli.


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