top of page

Zu viele Eigenfehler gegen abgeklärte Eaglets

vor 10 Stunden
2 Min. Lesezeit

Raiffeisen Volley Glaronia musste sich auswärts den NNV Eaglets Volley Aarau klar mit 0:3 geschlagen geben. Die Glarnerinnen hielten phasenweise mit, fanden gegen die technisch solideren und eingespielten Aargauerinnen aber zu selten zu einem konstanten Spiel.


Der Start gelang durchaus. Die Annahme funktionierte zunächst gut, und nachdem Cosima Wildberger mit zwei Angriffen am Aarauer Block gescheitert war, antwortete sie mit zwei Serviceassen. Danach setzte sich aber zunehmend die grössere Konstanz der Gastgeberinnen durch.

Aarau machte weniger Eigenfehler, stand stabiler in der Annahme und servierte wirkungsvoller. Bei Glaronia kam der Grossteil der Punkte zunächst über Wildberger. Beim Stand von 16 Punkten blieben die Gäste dann aber lange hängen: Angriffe landeten im Aus, der Block blieb wirkungslos. Am Ende entschied vor allem der starke Aarauer Service - oder eben auch die schwache Glarner Annahme - den ersten Satz mit 25:17.


Einbruch im zweiten Umgang

Im zweiten Durchgang stellte Trainerin Evelyn Hösli um: Elina Heer rückte in den Diagonalangriff, auch auf der Liberaposition wurde gewechselt. Für die abwesende Ava Schifferle standen Riana Marty und die eigentliche Aussenangreiferin Elena Looser zur Verfügung. Doch statt der erhofften Stabilisierung brach das Glarner Spiel zunehmend auseinander. Zwei erfolgreiche Finten der Gastgeberinnen verschärften die Probleme zusätzlich und mehr als etwas Resultatkosmetik lag beim 14:25 nicht mehr drin.


Keine echte Wende

Auch der dritte Satz begann mit einem Fehler in der Annahme. Trotzdem blieb der Teamspirit intakt. Neu führte Bianca Vogel Regie, doch die Abstimmung fehlte weiterhin. Mehrfach kamen die Pässe auf Ivana Bulajic so unpräzise, dass die stärkste Glarner Angreiferin kaum Wirkung entfalten konnte oder dann waren die Aktionen zu durchsichtig.

Glaronia kämpfte sich nach schlechtem Start nochmals heran, doch es fehlte an Konstanz und Durchschlagskraft. Auch Wildberger kam nun seltener durch, während Aarau seine Chancen konsequent nutzte und Satz für Satz davonzog. Ein spätes Ass von Bulajic war eines der letzten Lebenszeichen, ehe Aarau auch den dritten Durchgang mit 25:19 für sich entschied.

Marigona Murati anerkannte die Qualität des Gegners: «Man hat gemerkt, dass Aarau sehr eingespielt ist – genau das fehlt uns noch.» Gleichzeitig ortet sie die Hauptprobleme klar: «Unsere Annahme war sicher ein Problem, und wir haben viel zu wenig Druck am Service gemacht.» Positiv hob sie Amelia Büsser hervor, die erstmals von Beginn weg spielte: «Sie hat das für ihren ersten Einsatz in der Grundaufstellung sehr gut gemacht.»


Miriam Reiser - erfolgreich über die Mitte, sofern sie angespielt werden kann. (Foto Jamie Fernández del Río)


Matchtelegramm

NNV Eaglets Volley Aarau – Raiffeisen Volley Glaronia 3:0 (25:17, 25:14, 25:19)

Berufsschule Aarau 1–2. Zuschauer: 80. Spieldauer: 59 Minuten. Schiedsrichter: F. Rosebrock, T. Van Holsaet.

Eaglets Aarau: Angst, Negri, Cimdina, Gysin, Schenker, Erni, Mischler, Kieloch, Kofel, Baumgartner, Racic. Libera: Rentsch. Coach: R. Fant.

Glaronia: Wildberger, Heer, Šimanicová, Kololli, Murati, Ramadani, Reiser, Bulajic, Boudot, Sherlock, Vogel, Büsser. Liberas: Looser, Marty. Coach: E. Hösli.

Kommentare


Trainingszeiten

Schulsport / Kids:
Mo 17.20 - 18.45, Do 17.20 - 18.30

U16: Di + Mi + Fr 17.20

 

3. Liga/U20: Di 18.30, Do + Fr 17.30
2. Liga/U23 : Mo 19.15, Di + Do 18.30

NLB: Di + Mi + Fr 19.00

1. Liga Herren: Mo 20.00, Mi 19.00

Plausch: Fr 20.15

KONTAKT

Sandstrasse 24 
8750 Glarus

​

E-Mail:  sekretariat@vbcglaronia.ch

Tel: +41 79 249 27 62

bottom of page