top of page

Genf revanchiert sich bei Glaronia

Die Favoritinnen aus der Rhonestadt lassen sich von Glaronia kein zweites Mal erwischen.

 

Genf mit anderer Taktik

Noch im Hinspiel hatte Trainer Andi Vollmer versucht, die Glarner Topscorerin Daria Szczyrba mit dem Service aus dem Konzept zu bringen – im ersten Satz war ihm dies auch gelungen, doch später hatte Glaronia die Partie noch gedreht und einen überraschenden Sieg eingefahren. Diesmal servierten die Genferinnen auf die Glarner Libera oder zumindest in ihre Nähe und provozierten so Fehler und Missverständnisse.

 

Glaronia noch nicht voll da

Trainer Filip Brzeziński hatte sich darüber gefreut, endlich wieder einmal sein komplettes Team im Training zu haben, auch wenn weitaus nicht alle Spielerinnen topfit sind. Die beiden Polinnen Daria Szczyrba und Ewelina Brzezińska laborieren noch an ihren Schulterproblemen herum, Passeuse Mariah Mandelbaum ist zurück, aber wohl noch nicht voll bei Kräften und schliesslich fiel Jeanina Wirz überraschend mit einer Rippenverletzung aus. In Genf startete der Coach der Glarnerinnen mit Juniorin Nadja Djuric am Pass, wechselte dann aber früh die erfahrene Mariah Mandelbaum ein, als erneut die Pässe auf die Aussenpositionen zu ungenau waren.

 

Gefälliges Glarner Spiel

Es gelang den Glarnerinnen, den Sechspunkterückstand wettzumachen und sogar knapp in Führung zu gehen. Nun stieg die Stimmung und das Team durfte sich berechtigte Hoffnungen auf ein erneut starkes Resultat machen. Glaronia spielte beinahe so auf, wie man es vor Weihnachten gesehen hatte. Auch im Mittelblock hatte Joanna Mazzoleni gute Momente und schliesslich steuerte sie fünf Punkte zum Gesamtergebnis zu, was ganz in Ordnung ist. Glaronia führte mit 21:19, musste den Satz aber dann doch hergeben, weil zum Ende hin das nötige Quäntchen Glück auf der Seite der Genferinnen war.

 

Starker Lauf der Westschweizerinnen

Die Genferinnen sind derzeit das Siegen gewohnt, und als Glaronia deutlich stärker wurde, liessen sie sich nicht beeindrucken. Sie spielten ihr Spiel, machten Druck mit dem Service und blockten die Glarner Angriffe immer wieder erfolgreich. Ivana Bulajic punktete deutlich seltener als üblich, entmutigt durch den starken Genfer Widerstand. Genève Volley war nun das dominierende Team und liess es sich nicht nehmen, den fünften Sieg in Folge einzufahren.

 

 

Genève Volley – Raiffeisen Volley Glaronia 3:0 (25:22, 25:20, 25:23) – Henri Dunant – Halle, Genf - 220 Zuschauer – Spieldauer: 74 Min. – Schiedsrichter: P. Enkerli, F. Troyon.

Genève Volley: Warren, Guscetti, Lyklema, Remy, Brunat, Aveni, Larson, Gillon, Biermann, Szabo, Bartu, Reesink. Coach: A. Vollmer, M. Frisch.

Raiffeisen Volley Glaronia: Mandelbaum, Brzezińska, Werfeli, Bulajic, Szczyrba, Mazzoleni, Schnyder, Djuric, Cembranos, Egger, Reuther. Coach: F. Brzeziński.

 

Bemerkungen: Glaronia ohne Wirz und Schädler (verletzt)-


Bildlegende:  

Lea Werfeli (3) und Ivana Bulajic (10) harmonieren gut am Block.

(Foto Peter Aebli)

35 Ansichten0 Kommentare

Ähnliche Beiträge

Alle ansehen

Σχόλια


bottom of page