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Glaronia geht vorzeitig ins Finale

Im Rückspiel setzen sich die Glarner Volleyballerinnen ohne allzu grosse Probleme durch und erreichen damit auf direktem Weg das NLB-Playoff-Finale.


Glaronia auf der Hut

«Sie haben sich in der Kabine so richtig aufgeputscht und sind mit mehr als ihrer vollen Leistung aufs Feld gestürmt», hatte Glaronias Trainer Filip Brzeziński nach dem Hinspiel als Grund für den Verlust des ersten Satzes angeführt. In Glarus riskierten die Neuenburgerinnen am Service erneut viel, doch diesmal begingen sie auch Fehler, was den eher vorsichtig agierenden Glarnerinnen die Aufgabe erleichterte. Diese bauten schrittweise Druck auf und Tina Lenzinger gab mit einem ihrer Serviceasse den Tarif durch: In der Kantihalle hat Glaronia das Sagen.


Souveräne Glarnerinnen

Nach nur gerade 20 Minuten konnten die Einheimischen den ersten Teilerfolg verbuchen, ohne dass Glaronia auch nur eine Auszeit benötigt hätte: Passeuse Mariah Mandelbaum setzte ihre Angreiferinnen virtuos ein, auch die Mittespielerinnen Lea Werfeli und Miriam Reiser kamen oft zum Einsatz, während Ewelina Brzezińska deutlich weniger als in anderen Partien forciert wurde. Ein kluger Entscheid der gebürtigen Amerikanerin, die seit vielen Jahren im Fürstentum Liechtenstein lebt und sich derzeit in Luzern zur Seklehrerin ausbilden lässt.


Schädler mit Doppeleinsatz

Ivana Bulajic servierte drei Asse zentimetergenau auf die Linie und die Neuenburger Annahme war perplex. Es folgte ein gelungener Doppelwechsel, als die Glarner Passeuse am Netz stand. Ann-Kathrin Reuther ersetzte Ivana Bulajic und Soley Schoop kam für Mariah Mandelbaum ins Spiel. Glaronia hatte alles unter Kontrolle, so dass der Trainer es riskierte, Ewelina Brzezińska aus dem Spiel zu nehmen. Juniorin Nathalie Schädler kam zu einem kurzen, aber erfreulichen Einsatz. Sie hatte einige Stunden vorher noch mit dem Zweitligateam von Galina gespielt, durfte dann aber mit einem schönen Angriff den Satzball zum 2:0 für Glaronia verwerten.


NUC gibt nicht auf

Die jungen Gäste gaben sich nicht geschlagen und forderten mit schnellen Angriffsvarianten den Glarner Block. Jetzt war Glaronias Coach gefordert und er musste mehrfach eingreifen, damit die Partie nicht aus dem Ruder geriet. Filip Brzeziński schien dies nicht zu überraschen: «NUC hat eine grossartige Saison gespielt; ich habe erwartet, dass sie nicht aufgeben. Schade, dass ihre erste Libera und eine Angreiferin fehlten, offenbar sind sie angeschlagen. Wir hätten gern gegen das stärkstmögliche NUC gespielt.»


Es war schliesslich Ivana Bulajic, die mit einem guten Block die Partie beendete und definitiv sicherstellte, dass Glaronia frühzeitig das Finale erreicht – genauso wie der nächste Gegner Volley Luzern.




VBC Glaronia – VBC NUC 3:0 (25:19, 25:17, 25:21) Halle: Kantonsschule Glarus - Zuschauer: 100 – Spieldauer: 62 Min. – Schiedsrichter: M. Krättli, P. Reumer

Glaronia: Mandelbaum, Lenzinger, Bulajic, Brzezińska, Werfeli, Reuther, Reiser, Schädler, Schoop, Salvati, Cembranos, Zweifel. Coach: F. Brzeziński, K. Aebli.

NUC: Müller Lisa, Modjo, Milz, Casto, Corboz, Müller Lucie, Guyot, Simic, Tschanz. Coach: L. Girolami, O. Auberson.


Bemerkungen: Glaronia ohne Coluccello (verletzt).



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