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Imhof bringt Schwung, doch die Stabilität fehlt noch

vor 2 Tagen
2 Min. Lesezeit

Raiffeisen Volley Glaronia verliert bei Volley Köniz mit 1:3. Nach einem missratenen Start sorgt Neuzuzügerin Aidjan Imhof für neue Impulse. Für einen Punktgewinn bleiben die Glarnerinnen jedoch zu fehleranfällig.


Ein Start zum Vergessen

Schwache Annahmen, wenig Wirkung am Block und zahlreiche Eigenfehler; Glaronia geriet sofort ins Hintertreffen. Marigona Murati war im ersten Satz die erfolgreichste Angreiferin, Ivana Bulajic überzeugte in der Mitte und half sogar in der Annahme. Weder der frühe Wechsel auf der Zuspielposition noch Diana Ramadanis Einsatz für Era Kololli brachten die erhoffte Wende. Mit 10:25 ging der Satz deutlich verloren.

«Das Team hat Angst vor Fehlern gehabt», beschreibt Aidjan Imhof die anfängliche Verunsicherung. Im zweiten Satz kam dann die Neuzuzügerin, die ihre Volleyballkarriere in Österreich begonnen hatte und deshalb einen internationalen Transfer benötigte, zum Einsatz.


Imhof setzt Zeichen

Im zweiten Satz kam die Neuzuzügerin für Elena Looser aufs Feld. Sie ersetzt die verletzte Cosima Wildberger und eröffnete ihren ersten Einsatz gleich mit einem Blockpunkt. Auch im Angriff setzte sie Akzente. Ava Schifferle übernahm die Liberaposition, Bulajic wechselte auf die Diagonale, um mehr Bälle zu erhalten.

Glaronia spielte nun mutiger. Eine Serviceserie von Köniz brachte die Gäste jedoch wieder unter Druck. Tamie Boudot und Era Kololli hielten sie mit zwei Blockpunkten zum 17:17 im Rennen. Auch Bianca Vogels Serviceass half, doch Köniz war solider und gewann 25:21.


Verdienter Satzgewinn

Im dritten Abschnitt führte Glaronia mit 13:9, ein Dreimeterangriff von Bulajic brachte das vorentscheidende 17:11. Tamie Boudot zeigte eine technisch gute Leistung, Aidjan Imhof überzeugte mit cleveren Angriffen, Elena Looser und Bianca Vogel steuerten Serviceasse bei.

Dennoch wurde es nochmals eng. Gegen Finten fehlte die Aufmerksamkeit, im Angriff brauchte Glaronia oft mehrere Anläufe. Nach einem langen Ballwechsel punktete Imhof aus dem Hinterfeld. Schliesslich brachte ein Könizer Angriff ins Aus das ersehnte 25:22.


Zu wenig konstant

Im vierten Satz kämpfte sich Glaronia nach frühem Rückstand dank einer starken Bulajic zum 11:11 zurück. Šimanicová punktete nun häufiger, Imhof half in der Verteidigung. Doch Service- und Annahmefehler gaben Köniz erneut Vorteile: 25:21. Imhofs Erfahrung ist ein Gewinn. Gegen ein solides Team fehlt Glaronia aber weiterhin die Konstanz.


Era Kololli (6) und Tamie Boudot (12) sind zwar nicht die Grössten, doch mit einem sauberen Block stoppen sie Elin Grossen (11) mehrmals.  (Foto Peter Aebli)


Matchtelegramm

Volley Köniz – Raiffeisen Volley Glaronia 3:1 (25:10, 25:21, 22:25, 25:21). – Weissensteinhalle. – Schiedsrichter: T. Van Holsaet, D. Nguyen. – Spieldauer: 94 Minuten.

Köniz: Alsawaf, Ferrigno, Pfann, Koller, Gross, Müller, Grossen, Boillat, Rohrer, Hunziker, Renggli. Liberas: Hug, Wick. Coach: M. Frankova.

Glaronia: Šimanicová, Kololli, Murati, Ramadani, Bulajic, Boudot, Sherlock, Vogel, Büsser, Looser, Imhof. Liberas: Marty, Schifferle. Coach: E. Hösli.

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Schulsport / Kids:
Mo 17.20 - 18.45, Do 17.20 - 18.30

U16: Di + Mi + Fr 17.20

 

3. Liga/U20: Di 18.30, Do + Fr 17.30
2. Liga/U23 : Mo 19.15, Di + Do 18.30

NLB: Di + Mi + Fr 19.00

1. Liga Herren: Mo 20.00, Mi 19.00

Plausch: Fr 20.15

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