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Raiffeisen Volley Glaronia dreht das Spiel und siegt in Genf

Aktualisiert: 29. Dez. 2025

Trainerin Evelyn Hösli schickte ihr Team in der siegreichen Aufstellung vom letzten Wochenende aufs Feld und verzichtete zunächst auf Neuzugang Jana Šimanicová. Der Entscheid war nachvollziehbar - das Resultat allerdings ein Desaster: Einmal mehr flogen die Bälle in der Annahme überall hin, nur nicht zu Passeuse Chelsea Simmons. Die Genferinnen spürten, dass Glaronia in dieser Verfassung zu packen war, erhöhten den Servicedruck und spielten sich in einen Flow, der den Gästen das Leben schwer machte. Beim Stand von 13:19 mochte Hösli nicht länger zusehen und brachte die erfahrene Šimánková. Am Satzverlust änderte das nichts mehr.

 

Šimanicová brachte die Wende

Die Einwechslung allein war noch nicht die Lösung - es brauchte eine komplette Umstellung, die erst im zweiten Satz möglich wurde. Plötzlich hielt Glaronia die Eigenfehler im Griff, spielte geduldiger und entschied die wichtigen Bälle mit der nötigen Ruhe. Mit 25:20 und 25:22 gingen die nächsten beiden Sätze an die Gäste, die nun auch defensiv besser standen und Servette nicht mehr in lange Punkteserien kommen liessen.

 

Im Schnellzug zum Sieg?

Im vierten Durchgang legten die Glarnerinnen dann hohes Tempo vor und drängten auf eine frühe Entscheidung. Šimanicová wurde im Angriff gezielt gesucht: Die 32-jährige, 178 cm grosse Slowakin spielt ihre Bälle platziert, verfehlt das Feld praktisch nie und ist ein sicherer Wert - genau das, was Glaronia in dieser Liga braucht, wenn nicht gerade ein überragender Block steht. Glaronia lag rasch 8:2 vorne, erlaubte sich dann aber einige missglückte Aktionen, sodass der angestrebte schnelle Schlussstrich zunächst ausblieb.

 

Serviceserie brachte Entscheidung

Für einen besonderen Akzent sorgte Juniorin Diana Ramadani, die in ihrer ersten NLB-Saison viel Spielzeit erhält – und sie nutzt. «Während dem Spiel habe ich mich sehr wohl und sicher gefühlt. Als Juniorin in meiner ersten NLB-Saison schätze ich es sehr, diese Chance zu bekommen, zu spielen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln, besonders mit der Unterstützung des Teams, die mir viel Vertrauen gegeben hat.» Und als Servette beim 18:19 wieder auf dran war, lieferte Ramadani genau das, was ein Team in so einem Moment braucht: zwei Asse und danach weiter Druck im Service. «Am Ende des Spiels ist mir der Service sehr gut gelungen,» resümiert Ramadani bescheiden.

 

Fazit der als beste Spielerin ausgezeichneten Ivana Bulajic: «Jana (Šimanicová) auf dem Feld bringt uns enorm weiter – und der Service von Diana (Ramadani) kam im richtigen Moment, der war superwichtig.»

 

VBC Servette Star-Onex – Raiffeisen Volley Glaronia 1:3 (25:18, 20:25, 22:25, 18:25) -  Racettes, Onex - Spieldauer: 94 Min. - Schiedsrichter: M. Terpino, M. Pfister.

VBC Servette Star-Onex: Guscetti, Remy, Sen, Benguerel, Özgürdal, De Warlincourt, Ingrosso, Reveil, Grégoire, Musliu. Coach: S. Rojas Bacchi.

Raiffeisen Volley Glaronia: Leskinoviča, Ramadani, Šimanicová, Coluccello, Simmons, Bulajic, Vogel, Schoop, Krättli, Schifferle. Coach: E. Hösli.

Bemerkungen: Glaronia ohne Heer (verletzt)


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Annahmeschwäche behoben – Jana Šimanicová zeigt, wie es geht; Libera Gina Krättli, Soley Schoop und Ivana Bulajic (10) staunen.  (Foto Peter Aebli)

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Trainingszeiten

Schulsport / Kids:
Mo 17.30 - 18.30, Do 17.15 - 18.30

U16: Mo + Mi 17.30, 
Do 17.15
 

3. Liga/U20: Mo + Di 18.30, Fr. 17.30
2. Liga/U23 : Mo 19.15, Di + Do 18.30

NLB: Di 19.30, Mi + Fr 19.00

1. Liga Herren: Mo 20.00, Mi 19.00

Plausch: Fr 20.15

KONTAKT

Sandstrasse 24 
8750 Glarus

E-Mail:  sekretariat@vbcglaronia.ch

Tel: +41 79 249 27 62

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