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Raiffeisen Volley Glaronia startet mit einer Überraschung ins neue Jahr

Die Glarner Volleyballerinnen holen sich drei wertvolle Punkte und zeigen mehr, als man von ihnen erwarten konnte.

 

Glaronia begann mit Bianca Vogel anstelle der kranken Chelsea Simmons. Alles deutete auf eine schwierige Situation hin, denn das Team wird zur Zeit von Grippe und Verletzungen gebremst, doch Trainer Evelyn Hösli lässt sich nicht beirren: «Natürlich habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich reagieren könnte. Deshalb habe ich auch Anahita Aebli aus der zweiten Mannschaft reaktiviert. Aber vor allem wollte ich eine gute Teamleistung sehen.»  Der Start war dann einigermassen ausgeglichen, doch Glaronia zeigte am Block gewisse Schwächen und auch in der Verteidigung in der Feldmitte lief es nicht so rund. Immerhin konnte man bis in die Schlussphase des ersten Satzes mithalten. Dann zogen die solideren Walliserinnen davon.

 

Taktische Anweisungen bringen die Wende

Im zweiten Umgang zeigten sich auf Glarner Seite zunächst weitere Schwächen: Leskinoviča liess die sonst so überzeugende Durchschlagskraft vermissen, Bulajic’s Angriffe wurden zu oft gut verteidigt und Trainerin Hösli muss ein frühes Timeout nehmen. Die Visper Verteidigung war besonders schwer zu überwinden. Nun waren die Anweisungen der Trainerin entscheidend, resümiert Passeuse Bianca Vogel: «Evelyn (Hösli) forderte von mir, abwechslungsreicher zu spielen und auch bei weniger guten Annahmen die Mitte einzusetzen.» Dies war offensichtlich das richtige Rezept: Glaronia rückte immer näher an die Gäste heran, sicherte sich Punkt für Punkt und glich bei 14:14 erstmals in diesem Spiel aus. Šimanicová am Netz drehte jetzt so richtig auf und die Glarnerinnen holten sich den zweiten Satz nach einem wuchtigen Angriff von Leskinoviča.

 

Walliserinnen schlagen sich selbst

Der Visper Trainer wollte dies nicht hinnehmen und reagierte ungehalten, machte massiv Druck auf seine Spielerinnen mit der Konsequenz, dass diese nur noch weiter verunsichert wurden und viele Eigenfehler produzierten. Raiffeisen Volley Glaronia hatte inzwischen die eigene Fehlerquote deutlich reduziert. Einmal mehr spürte man den Einfluss von Šimanicová, doch es war nicht nur die neue Spielerin aus der Slowakei, die Stabilität brachte, sondern auch Libera Krättli hatte die Annahme im Griff. Plötzlich stand der Block fast immer richtig. Visp begann zu wanken und hatte den überzeugenden Glarnerinnen wenig entgegenzusetzen.

 

Spiel im Griff

Der dritte Satz ging mit einem deutlichen Ergebnis an die Einheimischen und diese liessen auch in der Folge nichts mehr anbrennen. Mit einer überzeugenden Leistung und echtem Siegeswillen hielten sie die Gäste auf Distanz, und es war ein Serviceass von Soley Schoop, das schliesslich den verdienten Sieg brachte. Die drei gewonnenen Punkte waren eigentlich nicht budgetiert, doch im Kampf um den Ligaerhalt nehmen die Glarner Volleyballerinnen dieses hochverdiente Neujahrsgeschenk gerne an.

 

Raiffeisen Volley Glaronia – VBC Visp 3:1 (17:25, 25:18, 25:16, 25:18) – Kantonsschule Glarus – 120 Zuschauer - Spieldauer: 86 Min. - Schiedsrichter: C. Castro, S. Cejka.

Raiffeisen Volley Glaronia: Leskinoviča, Šimanicová, Brand, Coluccello, Bulajic, Kamer, Sherlock, Vogel, Schoop, Aebli. Libera: Krättli, Schifferle. Coach: E. Hösli.

VBC Visp: Hanslik, Zimmermann, Zahn, Lattion, Amacker, Fournier, Valloton, Wenger Céline, Lengen, Wenger Svenja, Schwery. Libera: Zenhäusern. Coach: T. Efastathopoulos.

 

Bemerkungen: Glaronia ohne Simmons und Ramadani (krank) und ohne Heer (verletzt)



Bildlegende:  

Starke Leistung von Juniorin Bianca Vogel (15) – hier am Block mit Ivana Bulajic (10).  (Foto Peter Aebli










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Trainingszeiten

Schulsport / Kids:
Mo 17.30 - 18.30, Do 16.30 - 17.30

U16: Mo + Mi 17.30, 
Do 17.15
 

3. Liga/U20: Mo + Di 18.30, Fr. 17.30
2. Liga/U23 : Mo 19.15, Di + Do 18.30

NLB: Di 19.30, Mi + Fr 19.00

1. Liga Herren: Mo 20.00, Mi 19.00

Plausch: Fr 20.15

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Sandstrasse 24 
8750 Glarus

E-Mail:  sekretariat@vbcglaronia.ch

Tel: +41 79 249 27 62

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